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Fiat Ducato Dethleffs Wohnmobil von vorne im Sonnenuntergang Golden Hour. Baumarkt-Parkplatz.
Jeremy

Jeremy

@redhead37 · 🇵🇱 onlyvans.com.pl

Online · steht seit 4 Tagen auf demselben Parkplatz

Fiat Ducato, Baujahr 1992, Aufbau Dethleffs Globetrotter. 84 Pferde, davon 60 ehrlich. Ich zeige hier alles: Alkoven bei Tageslicht, Nasszelle ohne Weichzeichner, Unterboden auf Wunsch. Und ja — auch mein Heck. Aber das kostet Nerven, nicht Geld.

  • Baujahr1992
  • Motor2.5 TD
  • Schlafplätze6
  • Filter0
  • Spachtel

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Gratis. Diesel ist teuer genug. Jederzeit kündbar, so wie alles an diesem Fahrzeug.

Content

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Cockpit des Fiat Ducato mit Velourssitzen
Cockpit, ungeschminkt. Velours in „Nussbraun 1992". Der Schlüssel liegt auf dem Beifahrersitz, weil hier niemand klaut, was 33 Jahre alt ist.
Wohnraum mit Sitzgruppe und Alkovenbett
Der Alkoven. Grünes Spannbetttuch, blauer Vorhang, Feuerlöscher in Reichweite. Romantik ist Vorbereitung.
Wohnmobil nachts in der Einfahrt, Innenlicht an

Spätschicht in der Einfahrt

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23:50 Uhr. Innenlicht an, Vorhang zu, Nachbar interessiert. Zwischen Hecke und Betonwand passt genau ein Ducato und kein Gedanke mehr.
Heck des Wohnmobils mit Backyard-Racing-Aufkleber, vor dem Unfall

Das Heck. Vorher.

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Archivmaterial, Mai. Unberührt. Original-Rücklichter, Original-Stossstange, Original-Naivität. Vier Tage später war dieses Bild historisch.
Heck des Wohnmobils nach der Reparatur mit Glasfaserspachtel

Das Heck. Nachher. 🔞

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Nach dem Vorfall. Kein Lack, kein Filter, kein Bedauern. Was du hier siehst, ist zu 100 % Glasfaserspachtel und zu 100 % tragend.
Jeremy am See
Der Fahrer. Ruhetag am Baggersee. Denkt an nichts. Ausser an Härter im Verhältnis 2 %.

Das Geständnis

Vier Tage. Ein Chauffeur.
Und die Liebe meines Lebens.

Ich stand vier Tage auf diesem Parkplatz. Vier. Nicht vier Wochen, nicht vier Monate. Vier Tage, an denen ich exakt nichts getan habe, ausser dazusein.

Tag 1 — Ankunft. Handbremse angezogen, Keile untergelegt, Markise nicht ausgefahren, weil Markise Verpflichtung bedeutet. Alles gut.

Tag 2 — Kaffee. Nachbarwohnmobil grüsst. Ich grüsse zurück. Man kennt sich in dieser Branche.

Tag 3 — Ich putze die Rückleuchten. Ausgerechnet die Rückleuchten. Das Universum notiert sich das.

Tag 4 — 18:40 Uhr. Eine schwarze Limousine setzt zurück. Der Chauffeur trägt weisse Handschuhe und einen Rückwärtsgang, den er offenbar zum ersten Mal benutzt. Es macht nicht „Krach". Es macht dieses satte, hohle Wumm, das man im Brustkorb spürt und nicht im Ohr.

Er steigt aus. Er sagt: „Das war ja gar nichts." Ich schaue auf mein Heck. Mein Heck schaut nicht zurück. Mein Heck liegt teilweise auf dem Asphalt.

Der Fahrgast auf der Rückbank hat nicht einmal vom Telefon aufgeblickt.

Tag 5 — Kostenvoranschlag: vierstellig. Fahrzeugwert: dreistellig, an einem guten Tag. Die Werkstatt sagt „wirtschaftlicher Totalschaden" in dem Tonfall, in dem andere Leute Beileid aussprechen.

Auf dem Rückweg, Regal 7, unterste Ebene, 1,4 kg-Dose, 24,90:
Glasfaserspachtel.

Und ehrlich: Ich habe an diesem Nachmittag mehr gelernt als in zwei Beziehungen. Glasfaserspachtel hört zu. Glasfaserspachtel füllt Lücken, die vorher niemand füllen wollte. Glasfaserspachtel härtet in 20 Minuten aus und stellt danach keine Fragen mehr.

Tag 12 — Das Heck ist wieder ein Heck. Es ist nicht schön. Es ist etwas Besseres: es ist stabil. Ich habe drauf geklopft. Es klingt wie ein Tresor, der gute Laune hat.

Seitdem habe ich gespachtelt: die Dachluke, den Radlauf, einen Küchenschrank, die Fussleiste bei meiner Mutter, und einmal — versehentlich, aber erfolgreich — einen Gartenstuhl.

Der Chauffeur hat mir kein Auto zurückgegeben. Er hat mir ein Hobby gegeben.

„Andere Leute haben eine Lebensphilosophie.
Ich habe 2 % Härter.“
— Jeremy, mit Spachtel unter den Fingernägeln

Neue Beiträge, sobald etwas kaputtgeht.
Erfahrungsgemäss: Freitag.

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